Sex Work and Human Rights

3. März ☂ Internationaler Tag für die Rechte von Sexarbeiter_innen

Der 3. März gilt als der Internationale Tag für die Rechte von Sexarbeiter_innen. Der Gedenktag wurde im Jahr 2001 vom Durbar Mahila Samanwaya Komitee (DMSC) ins Leben gerufen, einem Sexarbeiter_innen-Kollektiv in Indien. Über 25,000 Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter versammelten sich zu dem Gründungsfestival, und seither wird der Gedenktag von Sexarbeiter_innen und allen, die sich mit ihnen solidarisch zeigen, international feierlich begangen.

Der Rote Regenschirm als Symbol für die Solidarität mit Sexarbeiter_innen kam zum ersten Mal bei der 49. Biennale in Venedig im Jahr 2001 zum Einsatz. Italienische Sexarbeiter_innen marschierten durch die Strassen Venedigs als Teil des “Prostituierten-Pavillons” und der CODE:RED Kunstinstallation des slowenischen Künstlers Tadej Pogacar. Der Marsch der roten Regenschirme machte auf die schlechten Arbeitsbedingungen und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, denen Sexarbeiter_innen ausgesetzt sind. Vier Jahre später wurde der rote Regenschirm vom Internationalen Komitee für die Rechte von Sexarbeiter_innen in Europa (ICRSE) als Symbol für den Widerstand gegen Diskriminierung übernommen. Seither gilt der rote Regenschirm als internationale Ikone für die Rechte von Sexarbeiter_innen auf der ganzen Welt. Er symbolisiert sowohl den Schutz vor Misshandlungen und Intoleranz, denen Sexarbeiter_innen überall ausgesetzt sind, als auch ihre Stärke.

Foto: “NeonRights” von Matt Lemon. Besuchen Sie Matt Lemon Photography auf WordPress und Facebook.

Forschungsprojekt Korea, 3. März 2012

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